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Polyoxymethylen (POM-C) – Plattenzuschnitte

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Polyoxymethylen (POM-C)

POM-C

Dieses Material zeichnet sich durch hohe Festigkeit, exzellente Gleiteigenschaften und eine sehr gute Maßhaltigkeit aus. Es eignet sich besonders für präzise mechanische Anwendungen, bei denen geringe Reibung und hohe Verschleißfestigkeit gefragt sind.

POM-C Natur
Stärke: 1 – 40 mm

ab 41,65 €/m²

POM-C Schwarz
Stärke: 1 – 40 mm

ab 42,32 €/m²

POM-C Platten kaufen – Polyoxymethylen Kunststoffplatten für technische Anwendungen

Bei uns können Sie hochwertige POM-C Kunststoffplatten direkt online kaufen – ideal für präzise und belastbare Bauteile im Maschinen- und Anlagenbau. POM-C (Polyoxymethylen) zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit, sehr gute Maßstabilität und ausgezeichnete Gleiteigenschaften aus.

POM-C Platten sind besonders verschleißfest und bieten eine geringe Reibung, wodurch sie sich hervorragend für bewegte und mechanisch beanspruchte Anwendungen eignen. Zudem überzeugt das Material durch eine gute Zerspanbarkeit und geringe Feuchtigkeitsaufnahme.

Typische Einsatzbereiche sind Zahnräder, Gleitlager, Führungen, Rollen und präzise technische Bauteile, bei denen Maßhaltigkeit und Belastbarkeit entscheidend sind.

Information: Wir bieten Ihnen POM-C Platten im Format 2000 × 1000 mm an. Für Sonderformate und Frästeile kontaktieren Sie uns bitte unter [email protected] – wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot.

Jetzt POM-C Platten kaufen und von einem leistungsstarken, vielseitigen Konstruktionswerkstoff profitieren.

Produktinformation

Polyoxymethylen (POM) ist ein teilkristalliner, weitgehend linearer Thermoplast, der sich durch Kettenpolymerisation beziehungsweise Kettencopolymerisation herstellen lässt. Der Kunststoff zählt zu den technischen Thermoplasten. Das heißt, er hat im Vergleich zu Standardkunststoffen bessere mechanische Eigenschaften und ist auch für technische Anwendungen und teilweise Konstruktionsanwendungen (tragende Teile) geeignet.

Von POM existieren zwei Varianten:

  • Homopolymer (POM-H)
  • Copolymer (POM-C)
POM-C

Wir bieten Ihnen eine große Auswahl an Alu Verbundplatten für verschiedenste Anwendungen. Diese hochwertigen Platten zeichnen sich durch ihre Robustheit, Wetterbeständigkeit und Leichtigkeit aus, was sie ideal für den Innen- und Außenbereich macht. Das Sortiment umfasst verschiedene Farben, Stärken und Formate, sodass für jedes Projekt die passende Platte dabei ist. Ob für Fassadenverkleidungen, Werbetafeln oder Innenausbau – die Alu Verbundplatten von kunststoffplattenprofis.de bieten vielseitige Einsatzmöglichkeiten bei gleichzeitig einfacher Verarbeitung.

POM-H ist etwas kristalliner und hat deswegen etwas höhere Dichte, Härte sowie Festigkeit. POM-C besitzt dafür eine etwas höhere Schlagzähigkeit und höhere Abriebfestigkeit und chemische Beständigkeit. Dafür ist der Schmelzpunkt niedriger.

Wir führen aktuell nur POM-C als Standard Material

Polyoxymethylen (POM) erhält durch seine hohe Dichte von 1.39 – 1,42 g/cm³ enorme Härte, Festigkeit und Oberflächenqualität. Neben seinen guten Gleit- und Verschleiß-eigenschaften und einer hohen Wärmeformbeständigkeit zeichnet POM sich in besonderem Maße durch seine enorm hohe Maßhaltigkeit, sprich Dimensions-stabilität aus.

Daher wird POM erfolgreich als Konstruktionswerkstoff für Kunststoffdrehteile mit engen Toleranzen, wie zum Beispiel Präzisionsteile in der Feinwerktechnik, und für komplexe Dreh- und Frästeile wie Zahnräder und Pumpengehäuse verwendet. Zudem ist POM dank seiner geringen Feuchteaufnahme ebenfalls für den Einsatz im Chemischen Apparatebau oder in der Fahrzeugindustrie geeignet. All diese Eigenschaften und die einfache Verarbeitung dieses sehr gut zu zerspanenden Kunststoffes machen POM zu einem idealen Werkstoff.

Thermische Eigenschaften

Der Thermoplast hat bereits unverstärkt eine sehr gute Wärmeformbeständigkeit und ist kurzzeitig bis ca. 150 °C und langzeitig ist POM bis 100 °C einsetzbar. Die folgende Tabelle zeigt einen Vergleich der thermischen Eigenschaften der beiden Polyoxymethylen-Varianten.

Chemische Eigenschaften

POM-C ist beständig gegen:

  • Verdünnte Säuren
  • Verdünnte Laugen
  • Öle, Alkohole, Benzol
  • Heißes Wasser

Weitere Eigenschaften

POM beziehungsweise Polyoxymethylen weist geringe Feuchteaufnahme und hohe Gasdichte auf. Ohne Zusatz von UV-Stabilisatoren ist die Witterungsbeständigkeit nicht gut.

Für POM reicht bereits ein Sauerstoffanteil von 15 %, damit es brennt. Da Umgebungsluft bereits zu 21 % aus Sauerstoff besteht, brennen Teile aus Polyoxymethylen nach dem Entflammen somit selbstständig weiter (Brennbarkeit UL 94: Klasse HB, beide Varianten).

Die Eigenfarbe ist wegen der hohen Kristallinität opak weiß, aber Polyoxymethylen lässt sich sehr gut einfärben.

  • Hohe Dichte, Härte und Festigkeit
  • exzellente Reibungseigenschaften
  • hohe Verschleißfestigkeit
  • hohe Dimensionsstabilität
  • hohe Chemikalienbeständigkeit
  • Sehr gut zerspanbar und dimensionsstabil
POM-C Anwendungen

Verarbeitungsmöglichkeiten von POM-C

Das wichtigste und am häufigsten eingesetzte Verarbeitungsverfahren für Polyoxymethylen-Copolymer (POM-C) ist das Spritzgießen. Besonders hervorzuheben ist hierbei das Mikro-Spritzgießen, das sich ideal für die Herstellung hochpräziser, eng tolerierter Kleinteile eignet. Bauteile mit einem Gewicht von unter 2 g können mit Maßtoleranzen von etwa 0,3 bis 0,6 % gefertigt werden, selbst bei sehr kleinen Abmessungen unter 2 mm. Aufgrund der hohen Maßhaltigkeit, guten Fließfähigkeit und geringen Schwindung ist POM-C für Serienfertigungen mit hohen Qualitätsanforderungen prädestiniert.

Neben dem Spritzgießen bietet POM-C weitere vielseitige Verarbeitungsmöglichkeiten. Dazu zählen das Extrudieren zur Herstellung von Halbzeugen wie Stäben, Rohren und Profilen sowie das Blasformen für Hohlkörper. Darüber hinaus lässt sich POM-C sehr gut spanend bearbeiten, etwa durch Drehen, Fräsen oder Bohren, was es besonders für präzise technische Bauteile geeignet macht. Schweißverfahren sind – mit Ausnahme des HF-Schweißens – ebenfalls möglich. Das Kleben von POM-C ist grundsätzlich machbar, erfordert jedoch in der Regel eine entsprechende Oberflächenvorbehandlung, um eine ausreichende Haftung zu erzielen.

POM Anwendungen

Anwendungsmöglichkeiten POM-C

Aufgrund seiner hohen Festigkeit, guten Gleiteigenschaften, hohen Verschleißfestigkeit und ausgezeichneten Maßstabilität wird POM-C in zahlreichen technischen Anwendungsbereichen eingesetzt. Einen Schwerpunkt bilden der Maschinenbau sowie die Fahrzeugindustrie. Typische Anwendungen sind Zahnräder, Kleinstgetriebe, Schaltmechanismen, Kugellagerkäfige sowie Schnapp- und Federelemente. Darüber hinaus findet POM-C Verwendung in Bauteilen von Tankverschlüssen, Kraftstoffpumpen und Vergasern, in Lautsprechergittern im Automobilbereich sowie in Gehäusen, Ventilen, Armaturen und Wasserpumpen. Auch Schrauben, Muttern, Lager für Uhrwerke und Bauteile in der sogenannten Outsert-Technik gehören zu den klassischen Einsatzgebieten.

In der Elektrotechnik und Elektronik wird POM-C für präzise und langlebige Funktionsteile eingesetzt, beispielsweise in Telefonapparaten, Radio-, Fernseh-, Tonwiedergabe- und Faxgeräten sowie in Kopierern. Bei entsprechender Modifizierung und Füllung sind auch leitfähige Formteile realisierbar. Weitere Anwendungen finden sich im Bereich Verpackung, etwa bei Sprühdosen, Gasfeuerzeugtanks und Gasampullen. In der Bau- und Möbelindustrie wird POM-C für Beschläge, Scharniere, Schlosskomponenten, Tür- und Fenstergriffe sowie Kupplungsteile für Gartenschläuche verwendet. Darüber hinaus kommt das Material in zahlreichen Alltags- und Konsumgütern zum Einsatz, darunter Haken, Reißverschlüsse, Skibindungsteile, Insulin-Pens, Aufsteckzahnbürsten, Spielzeug und Schreibgeräte.

Die Geschichte von POM-C

Wegen seiner chemischen Struktur (wiederkehrender Baustein ist die Acetalgruppe –CHR-O-) wird Polyoxymethylen auch Polyacetal oder Polyformaldehyd genannt. POM selbst ist zwar erst seit 1954 auf dem Markt, aber kettenförmige Polymere des Formaldehyds sind schon seit mehr als 100 Jahren bekannt. Bereits in den frühen 20er Jahren unseres Jahrhunderts begannen die Chemiker H. Staudinger und W. Kern damit, den Polymerisationsvorgang zu untersuchen. Es gelang damals jedoch nicht, ausreichend stabile Polymere mit einem genügend hohen Polymerisationsgrad herzustellen.

Der Durchbruch gelang 1940, als in den USA die Arbeiten zu Polyoxymethylen wieder aufgenommen wurden. Sie führten 1958 zur Produktion des ersten thermisch beständigen Formaldehyd-Homopolymerisats. Knapp drei Jahre später folgten schließlich die Copolymerisate des Formaldehyds. Seit 1982 sind zudem schlagzähe bis hochschlagzähe POM+TPE-U-Blends auf dem Markt.