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PVC Kunststoffplatten – Zuschnitt nach Maß oder ganze Platten

Wir haben für Dich ein umfangreiches Angebot an PVC Platten im Angebot. Die Bezeichnung PVC steht dabei für Polyvinylchlorid oder auch Vinyl und unterteilt sich in die Gruppen „Hart PVC“ und „Weich PVC“. In unserem Online Shop findest Du alle Produkte aus der Familie des „Hart PVC“. Hart PVC unterteilt sich wiederrum in sogenannte PVC Integralschaumplatten (harte Deckschicht), PVC Kompaktplatten und PVC Hartschaumplatten. Letztere führen wir auch in verschiedenen farbigen Varianten. Je nach Produktgruppe kannst Du Stärken zwischen 1 mm und 50 mm auswählen. Bei allen Produkten kannst Du wählen ob die diese als gesamte Platte oder als freien Zuschnitt nach deinen Wünschen bestellen möchtest. Alle angebotenen Platten sind Qualitäts-Markenprodukte und sind entweder „Made in Germany“ oder „Made in EU“. Deine Bestellung bearbeiten wir schnellstmöglich für Dich, damit Dir Dein Wunschprodukt kurzfristig zur Verfügung steht. Mehr Wissenswertes über PVC Platten erfährst Du weiter unten auf der Seite.

Produktarten und Unterschiede der PVC Kunststoffplatten

PVC ist nicht gleich PVC. Bedingt durch unterschiedliche Herstellungsprozesse entstehen verschiedene Endprodukte, die sich in Gewicht, Verarbeitungs- und Einsatzmöglichkeiten unterscheiden. In unserem Online Shop hast Du die Auswahl zwischen PVC Hartschaumplatten, PVC Integralschaumplatten und Kompaktplatten aus PVC. PVC Hartschaumplatten – Der größte Vorteil dieser Platten liegt in Ihrem Gewicht. Die innere Schaumstruktur verleiht der Platte plastische Eigenschaften, wie Nachgiebigkeit und eine gewisse Weichheit, und trägt entscheidend zur Gewichtsersparnis von über 60% im Vergleich zu einer kompakten PVC Platte bei. Diese Gewichtsersparnis sorgt für die Beliebtheit der Platte im Bereich Beschilderung, Laden- und Möbelbau sowie in der Werbeindustrie. Die Oberfläche ist leicht strukturiert, was für sehr gute Ergebnisse beim Lackieren und Kaschieren, sowie beim Bedrucken der Platte sorgt.

PVC Integralschaumplatten – Die KömaCel® Integralschaumplatten bestehen aus der perfekten Kombination einer harten Außenhaut (Deckschicht) und einem zelligen Kern des gleichen Materials. Die Oberfläche der festen, glatten Außenschicht verleiht der KömaCel® Integralschaumplatte einen seidenglänzenden Effekt. Die Integralschaumplatte weist gegenüber der Hartschaumplatte eine höhere Steifigkeit bei ähnlichem Gewicht auf. Aufgrund ihres einzigartigen Aufbaus, der beidseitig harten Außenhaut, weist die KömaCel® Integralschaumplatte exzellente Schraubenauszugswerte und sehr gute Ergebnisse im Möbelbau auf.

Kompaktes PVC, auch als Hart PVC bekannt, unterscheidet sich zu den geschäumten Varianten besonders durch das höhere Eigengewicht. Kompakte PVC Platten sind massive Kunststoffplatten die nicht aufgeschäumt wurden und deshalb komplett durchgefärbt sind. Die Oberfläche der kompakten PVC Platten zeichnet sich durch eine gleichmäßige, glatte und entweder glänzende oder matte Oberfläche aus. Die Oberfläche der kompakten PVC Platten verformt sich nicht unter Druck, verfügen über eine sehr hohe chemische Resistenz und ausgezeichnete elektrische Isoliereigenschaften. Hart PVC findet aufgrund seiner Eigenschaften im Fensterbau, als Grundmaterial für elektrische Ausrüstungen, Rohrleitungsbau sowie in der Chemischen Industrie und als Wandverkleidung Verwendung.

Anwendungsgebiete und Verwendungsbeispiele von PVC Kunststoffplatten

Knapp die Hälfte der PVC-Anwendungen entfallen auf den Bausektor, dabei wird das PVC zu Fensterprofilen, Rohren, Fußbodenbelägen oder Dachbahnen verarbeitet. Die Rohre setzen sich wegen ihrer glatten Innenfläche wenig zu. Fensterprofile aus PVC sind pflegeleicht, wartungsarm und zeichnen sich durch gute Witterungsbeständigkeit aus. PVC Hartschaumplatten oder Integralschaumplatten finden in der Faserverbundtechnologie Verwendung als Sandwichwerkstoff, zum Beispiel in Sportbooten, Rotorblättern für Windkraftanlagen und im Waggonbau. In Plattenform wird es als Trägermaterial für Werbemedien, wie ausgeplottete Schriftzüge, Bilder und Grafiken verwendet. Bedingt vor allem das geringe Gewicht und die einfache Verarbeitung. Das niedrige Gewicht des Kunststoffs kann zu Energieeinsparungen in Anwendungsbereichen wie Verpackung (Kraftstoffersparnis bei der Verteilung) und Verkehr (geringerer Kraftstoffverbrauch) führen.

Kunststoffplatten Zuschnitte

Nachhaltigkeit von PVC

Bei einem vollständigen Vergleich in Ökobilanzen, inklusive einer vollständigen Wiederverwertung am Ende des Lebenszyklus eines Produkts, schneiden PVC-Produkte in Gutachten positiv ab – gut sind insbesondere ihre Langlebigkeit und ihr vergleichsweise niedriger Energiebedarf bei der Herstellung. Auch bestehen aktuell exzellente Recyclingkreisläufe für PVC in denen Beispielsweise neue Produkte bis zu 80% Recyceltes Material enthalten um die Ressourcen zu schonen und nachhaltig zu Produzieren.

Recycling von PVC

Werkstoffliches Recycling: Mittlerweile hat man die Möglichkeit, die PVC-Abfälle wiederzuverwenden und als Recyclingmaterial in neue Produkte einzufügen. Während anfangs etwa achtzig Prozent Neu-PVC mit zur Mischung gegeben werden mussten kann man heute mit etwa achtzig Prozent Recyclingmaterial einen gleich hochwertigen und qualitativ guten Kunststoff herstellen. Ein Vorteil dieser Recyclingmethode ist der Fakt, dass durch die Verarbeitung unterhalb von 200 Grad Celsius keine hohen Emissionsmengen entstehen können. Stoffliches Chlorrecycling: Dieses Chlorrecycling-Konzept besteht seit Mitte der achtziger Jahre. Die bei der Verbrennung von PVC gewonnene Salzsäure wird gereinigt und zurück in den PVC-Kreislauf eingeleitet, oder sie wird direkt auf den Markt gegeben.

Geschichte des PVC

1835 stellte der französische Chemiker Henri Victor Regnault als Erster, im Gießener Laboratorium von Justus von Liebig Vinylchlorid her. Dabei bemerkte er, dass sich daraus, bei längerer Einwirkung von Sonnenlicht, ein weißes Pulver – Polyvinylchlorid – bildete. Er konnte die Bedeutung seiner Entdeckung jedoch nicht erkennen.

Erst 77 Jahre später, im Jahr 1912, entwickelte Fritz Klatte bei der Chemischen Fabrik Griesheim-Elektron die Synthese von Vinylchlorid aus Ethin und Chlorwasserstoff. Dabei setzte auch er Glasgefäße mit Vinylchlorid und verschiedenen Zusätzen dem Sonnenlicht aus und legte damit die Grundsteine für die Herstellung von PVC. Ein Jahr später patentierte Klatte die „Polymerisation von Vinylchlorid und Verwendung als Hornersatz, als Filme, Kunstfäden und für Lacke“. Dennoch wurden daraus noch keine marktfähigen Produkte entwickelt.

Bedingt durch knappe Rohstoffe während des ersten Weltkriegs verstärkten sich die Anstrengungen PVC als Rohstoff zu nutzen. Weitere Anwendungen wurden aber erst Ende der 1920er Jahre entwickelt und erst Mitte der 1930er Jahre, auch bedingt durch die Herstellung von Weich-PVC in Bitterfeld, trat Polyvinylchlorid seinen Siegeszug an und war bereits 1945 der meistproduzierte Kunststoff der Welt. Ab 1948 löste PVC auch den Schellack als Basis von Schallplatten ab.

Bekannte Handelsnamen von PVC

Hart-PVC: Astralon®, Decelith-H® (DDR), Ekadur® (DDR), Hostalit®, Luvitherm®, Rhenadur®, Rhenalon®, Trovidur®, Trovicel®, Forex®, Forex® Print, KömaTex®, KömaPrint®, KömaCel®, KömaDur®, Vekaplan® S, Vekaplan® SF, Vekaplan® K und Vinidur®.

Weich-PVC: Acella®, Adretta®, Alkar®, Coroplast®, Decelith-W® (DDR), Ekalit® (DDR), Igelit®, Tautex®, Koresal®, Vinoflex®, und Mipolam®.